28.12.2007

Vorstellung

Ich hole Davids Vorschlag, wir könnten uns am 3. Januar vorstellen, aus der Kommentarversenkung.
Und zwar gebe ich offen zu, dass ich nicht weiss, was ich an mir vorstellen soll. Ich? Ist das meine Vergangenheit? Vor so etwas habe ich Angst. Schon die Sache mit dem Namen googlen macht mich fertig, potenziell jedenfalls. Das auch als Antwort auf Maltes Hinweis auf den Zeit Artikel, den ich genau 15 Minuten vorher auch gelesen hatte.
Ich suche also nach einem Verhältnis von mir zu Effi, irgendwas, das ich, das wir, in Zusammenhang bringen können. Damit man etwas zum vorstellen hat.
Gibt es da Vorschläge?
Im Übrigen finde ich die Blog Angelegenheit ganz lustig. Wie email nur schöner geordnet.

1 Kommentar:

Anna Eitzeroth hat gesagt…

JA! Ich hab mich ehrlich gesagt erst mal selbst gegoogelt, bevor ich den Artikel weitergelesen hab (nicht, dass ich das vorher noch nie gemacht hätte)... ich bin auch ratlos, hilflos fast, aber wir haben ja noch fast eine Woche.
Ist Vorstellen nicht auch immer das Herstellen von einem Bezug zu irgendetwas? Das Herausheben von bestimmten Aspekten meiner selbst?
Wenn ich zum Beispiel auf der Geburtstagsfeier einer Freundin in Köln mit lauter Leuten bin, die ich nicht kenne, ist die Freundin der Grund des Zusammentreffens und auch der Bezug den ich herstelle, wenn ich sage, wer ich bin. Der Link, den jeder auf der Party nachvollziehen kann.
In einem öffentlichen Kreis sind diese Bezüge vielleicht Allgemeinplätze, Alter, Herkunft, Tätigkeit, Familienstand, Sachen, die auf Formularen abgefragt werden. Die Bezüge hängen vom Rahmen ab.
Stellt sich durch eine Vorstellung nicht die Frage, warum wir 'hier' sind? Und beantworten wir sie, oder nicht?