23.01.2008

Blut

So, ich bin neuerdings für Gewalt! Ich habe nämlich festgestellt, dass nach dem Ernstfall der Kommunikation das Schlachtopfer nahe liegt. Ich meine: Wenn Medienkompetenz (wie ich sie verstehe) aus dem Unter-den-Tisch-Fallen-Lassen besteht, dann liegt die Idee des Opferns nahe!

Und so verstehe ich auch die Personalisierungen bei Effi! Der Chinese ist die Personalisierung des fantôme; das Opfer ist die Personalisierung der gescheiterten Verhältnisse (Crampas), und bei uns gibt es ein Opfer der gescheiterten Kommunikation, das stellvertretend für diese verfluchten Jahrhunderte der Medialisierung steht, in denen unsere ganze schöne Zwischenmenschlichkeit kapput ging!

Briefe, Bonbon, Blut, Leuchtlampen, Rollschuhe. Langsam wird's sinnlich!



Dieses harmlose Bild kommt übrigens von der Piratenpartei und deren lustiger Politiktheater-Erfindung »Blutschach«, mit der sie sich gegen das Verbot blutiger PC-Spiele wehren.



Bitte für die Proben:
1 Liter Kunstblut Zutaten: 20 ml erdbeerrote Lebensmittelfarbe – 4 Tassen Kakao 1 Esslöffel Stärke – 1 Liter Wasser.
Die Zutaten in einem Kochtopf gut vermischen und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Sturm

Liebe Effis
was können wir aus den Konzeptbesprechungen des Sturms nehmen.
Bitte nur einen Punkt bei den Kommentaren!
Haug

20.01.2008

cloud gate theatre

ich würde euch gerne eine dvd ans herz legen und zwar vom stück cursiveIII von Cloud Gate Theatre. Einzusehen in der Mediothek unter Elberfeld. Vor allem die Einleitung ist sehr empfehlenswert. Vielleicht können wir eine ähnliche Stimmung auf der Bühne verbreiten, ein Zusammenspiel erreichen, das über Worte sich auf ähnlich hohe Weise ausdrückt wie in Cursive ducrh den Körper...