13.01.2008

Ein Eislauf




Eislauf:
Mein Leib wirkt vermittels der Schwerkraft auf das Eis. Das kommt von woanders. Aber ich lenke diese fremde Kraft mit meinen Kufen um, welche ich nur schräg zur Seite hin wegdrücke. Meine Technik; erlernt und selbstverständlich beherrscht. Aus Schwerkraft wird Bewegung nach vorne. Nichts anderes ist das Sprechen… vielleicht sogar das Schreiben. Ein Eislauf-Spiel; elegant und einfach. (Oder schwierig und ungeschickt. Kinder können übrigens nicht richtig Eislaufen ich glaube weil sie zu leicht sind.). Und Einbrechen darf man nicht, hinfallen darf man nicht, zusammenstoßen darf man nicht. Oder letzteres vielleicht ein bisschen (zum Spaß).


Bitte zur nächsten Probe Rollerskates mitbringen…

2 Kommentare:

Uli Haug hat gesagt…

Nun David, siehst du deinen Körper dann als Medium für eine Art Aussage, die sich im Raum oder sonstwo manifestiert und sich den Weg durch deinen Körper sucht?

Dann musst du nun noch dringender das cloud gate theatre sehen.

im semensterapparat in der mediothek mit elberfeld beschriftet.

David von Westphalen hat gesagt…

Geil, mach ich.

Und das ist natürlich das: Es ist eine aussagefreie Aussage; eine asemantische Äußerung: TANZ!


Und ich hab gerade zum ersten Mal ausführlich mit Friedrich gequatscht und mit ihm erste Wölkchen geblasen zur zweiten asemantischen Aussageform: MUSIK!

Ich freu mich schon sehr!

David